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Infothek
Eisenmangel
Eisen wichtig für die ganze Familie
Eisen ist wichtig – das wissen viele.
Jeden Tag verliert unser Körper Eisen: bei normaler Erneuerung der
Magen-Darm-Schleimhaut oder kleinen Blutungen. Dieser Verlust
wird bei einem Gesunden durch eine ausgewogene Ernährung ausgeglichen.
Wann erhöht sich unser Eisenbedarf?
Erhöhter Bedarf an Eisen entsteht besonders bei Blutungen und Menstruation,
bei Schwangeren, Stillenden, bei Kindern im Wachstumsalter, bei Magen-Darm-Erkrankungen
und Sportlern. Verliert unser Körper zu viel Eisen oder wird damit
nicht genügend versorgt, rutscht unsere Eisenbilanz schnell ins Minus.
Bevor sich aber eine Blutarmut (Anämie) entwickelt, leidet
unser Körper schon an verstecktem Eisenmangel. [
>> Empfohlener Tagesbedarf ]
Alarmsignale beim
Eisenmangel |
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• ständige Müdigkeit
• Konzentrationsstörung
• blasse Haut
• brüchige Haare und Nägel
• eingerissene Mundwinkel |
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Gut zu wissen –
Eisen in Nahrungsmitteln
Eisenreiche Nahrungssmittel sind vor allem Fleisch und Innereien.
Aber auch in Hülsenfrüchten, Weizenkeimen und Haferflocken ist Eisen
zahlreich vorhanden. Unser Körper kann das Eisen aus pflanzlicher
Nahrung allerdings etwas schlechter aufnehmen – kombiniert man aber
seine Mahlzeiten mit einem Glas Orangensaft, steigt die Eisenaufnahme
um das Dreifache. Für die gute Eisenresorption ist das Vitamin C verantwortlich.
Eisenräuber was hemmt die Eisenaufnahme?
Gerbstoffe: Kaffee, Tee vermindern die Aufnahme von Eisen um die Hälfte.
Wer auf sein Lieblingsgertänk nicht verzichten kann, sollte dieses
getrennt von der übrigen Kost trinken oder gleich zum Rotbuschtee
greifen. [
>> Infothek Rotbuschtee ]
andere Mineralstoffe: Größere Mengen von Phosphat und Kalzium hemmen
die Eisenresorption, daher sollte man Milch und Käse nicht mit eisenreichen
Nahrungsmitteln verzehren.
Oxalsäure: z.B.: im Spinat und Rhabarber
Phytin: kommt in Getreide, Reis und Soja vor
Mutter und Kind
Schwangerschaft und Stilzeit sind neben starken Menstruationsblutungen
die häufigsten Ursachen für Eisenmangel. Während der Schwangerschaft
verdoppelt sich der Bedarf an Eisen. Viele Frauen, die schon vor der
Schwangerschaft einen erhöhten Eisenbedarf hatten, sind dann doppelt
betroffen. Darunter leiden Mutter und Kind.
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